Dienstag, 31. März 2015

Auf nach Cusco


Heute standen 400 Strassen-Kilometer auf dem Programm - was für die hiesigen Strassenverhältnisse echt viel ist. Nicht, dass die Strassen alle so schlecht wären, aber Peru tut einiges für die Verkehrsberuhigung innerorts.

In Ortschaften gilt Tempo 35 km/h. Damit diese eingehalten werden, wurden unendlich viele Bodenschwellen eingerichtet. Allerdings sind diese so extrem, dass man bei 35 km/h sein Fahrzeug beschädigen würde.  Also muss man unglaublich oft auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren, was auf Dauer auch die Durchschnittsgeschwindigkeit ruiniert.

Also bekommt ihr heute vor allem Bilder zu sehen und wenig Text, denn den Tag verbrachten wir fast ausschliesslich im Fahrzeug. Landschaftlich war die Fahrt natürlich wieder sehr schön und abwechslungsreich.

Montag, 30. März 2015

Titicacasee und Taquile


Nach den schwimmenden Inseln ging unsere Tour weiter zu der Insel Taquile. Dort erwartet uns eine Wanderung über die Insel und ein hoffentlich leckeres Mittagessen.

Die Bootsfahrt dauerte diesmal deutlich unter einer Stunde, schon bald kam die Insel in Sicht. Es war unglaublich anstrengend die Insel zu erklimmen.

Auch hier scheint es eine Menge Touristen zu geben und der Markt auf Tourismus ausgelegt zu sein. Aber noch werden die süssen Trassen auch landwirtschaftlich genutzt und die Erzeugnisse im Dorf angeboten.

Titicacasee und die schwimmenden Inseln

Titicacasee und die schwimmenden Inseln der Urus

Um 7 Uhr morgens sollte unser Tagestrip losgehen. Natürlich haben wir den frühen Termin fast verschlafen, aber mit der schon fast familientypischen Hektik zu solchen Terminen standen wir fünf Minuten zu spät an der Reception, notabene aber mit vollem Bauch von dem herrlichen Buffet.

Die Tour hatten wir direkt in unserem Hotel gebucht, so dass nicht ein Sammelbus auf uns wartete, um noch andere Hotels abzuklappern sondern eine eigene Limousine deren Fahrer uns dann auch fast bei den Händen nahm - um uns bei dem Boot abzugeben. Das übliche Klientel scheint etwas unselbstständig zu sein und den Kontakt zu Locals zu scheuen, dachte ich mir ;-)

Natürlich war dass Boot dann keinen deut besser als die anderen, ich würde aber wetten dass wir wesentlich mehr bezahlt haben, als bei einer Buchung direkt bei einem der üblichen Touranbieter in der Stadt.


Sonntag, 29. März 2015

Puno

Unser Wildcamp Spot
In Peru gehen die Menschen anscheinend früh schlafen, stehen auch schon früh auf. Um kurz vor 7 Uhr morgens war schon jemand dabei den Rasen von Müll zu befreien, zu dem wir selbstverständlich nichts beigetragen hatten.

Als wir aufstanden war rund um uns herum schon einiges los, und als wir aufstanden gesellte sich ein Junge mit einem Hund zu uns, und beäugte jeden unserer Schritte neugierig.

In Südamerika bleibt es bei einem Jungen, in Afrika wären wir bald von einer Horde umkreist gewesen.

Ohne Frühstück steuerten wir Puno an, wo wir zwei Tage bleiben wollen, um die schwimmenden Inseln und Taquile zu erkunden. Als wir in der Stadt am Strand entlang fuhren entdeckten wir auf einer Insel einen riesigen Komplex.

Samstag, 28. März 2015

Peru und der Titicaca See

Heute ging es wieder zu der anderen Toyota Filiale, diejenige die auch Reparaturen durchführen kann, die andere Filiale ist ein reiner Verkaufsstandort. Dort wusste keiner das wir kommen und wieder ergab sich ein 1.5 Stündiges Gespräch, wurde mit der Hauptfiliale telefoniert.

Der hiesige Werkstatt-Chef hielt eine Reparatur für unmöglich und die diskussion mit meinem Iphone wurde recht hitzig geführt. Aber letzten Endes lenkte auch der hiesige Werkstattchef ein.

So einfach sei es aber nicht, und überhaupt sei es jetzt schon zu spät um etwas zu machen, bis Mittwoch wäre unrealistisch und so weiter. Ich möchte meiner Freundin ja auch Ferien bieten und nicht nur ein Reparatur-Drama mit einem ungewissen Ausgang.


Freitag, 27. März 2015

La Paz - Sightseeing





Heute ging es auf City Sightseeing Tour durch La Paz. Nebenbei liefen wir auch bei Toyota vorbei, die versprachen alles mit Peru aufzugleisen.

Auch das Kokain-Museum besuchten wir, sahen auch diverse Kirchen und Plätze an. Bei dem Besuch eines Cafes erhielt ich ein Mail von Toyota la Paz, sie würden alles innert drei Tagen reparieren können, ohne externe Bauteile.

Donnerstag, 26. März 2015

La Paz


Heute war aufräumen angesagt, schliesslich soll Brummie wieder Platz für 2 Personen bieten.

Sicher zwei Stunden vergehen mit ein und auspacken und einem neuen Sortierungs-System. Danach nutzte ich das Wlan des Hotels Oberland um den Blog wieder mal zu aktualiseren.

Beim versuch zu Tanken wurde mir gesagt dass nur Bolivianer für 3.24 Pesos tanken können, Ausländer sollen 9 Pesos berappen, dass sind ca. 1.34 Franken pro Liter.  Ich verhandelte sicher 4 Minuten während sich immer mehr Autos in die Schlange stellten.

Schliesslich drückte ich ihm 100 Pesos in die Hand und tankte anschliessend zum offiziellen Preis für locals. Viel gespart und trotzdem kein gutes Gefühl dabei, fasst das ganze gut zusammen.

Gegen 17 Uhr peilte ich den Flughafen an, um auch rechtzeitig da zu sein. Die Staus von La Paz sind berühmt berüchtigt.